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Executive Search CDMO (Contract Manufacturing & Development) 
& Inhouse-GMP-Herstellung in Deutschland

Market Research & Insights
CDMO & GMP Manufacturing  

ANDRIS CONSULTING ist eine spezialisierte Personalberatung für Pharmaproduktion, GMP-Herstellung Sales im CDMO-Umfeld in Deutschland. Als Headhunter für GMP- und CDMO-Mandate besetzen wir Führungspositonen und und ausgewählte Schlüsselpositionen in der pharmazeutischen Inhouse Fertigung und Contract Manufacturing, im Tech Transfer, in der Quality Assurance und Qualitätskontrolle.  Unsere Kunden sind Pharmaunternehmen und insbesondere Lohnhersteller und CDMO`s mit GMP-Betrieb oder einer pharmanahen Produktion (z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Medical Devices) sowie Pharma-Rohstoffzulieferer und spezialisierte Verpackungsunternehmen. 

Regulierung trifft auf Kapazitätsdruck 

Der Markt fuer pharmazeutische Auftragsfertigung verlangt eine Führungsqualität, die es so vorher nicht brauchte. EMA und FDA erhöhen den Inspektionsdruck auf europäische Werke gleichzeitig, während Reshoring-Mandate und neue Biologics-Pipelines die Produktionskapazitäten zum Bersten bringen. CDMOs und Inhouse-Produktionen müssen beides gleichzeitig leisten: skalieren und dabei Audit-ready bleiben. Das ist kein Ressourcenproblem. Das ist ein Führungsproblem. Eine unbesetzte Stelle der Werksleitung, Head of Quality Assurance oder der Tech-Transfer Leitung stoppt in Extremfällen die gesamte Produktion und kostet jeden Tag Geld. Wir besetzen diese Positionen präzise, diskret und auf Augenhöhe mit den passiven Top-Profilen, die sich nie selbst auf eine Stellenanzeige beworben hätten.

Aktuelle Entwicklungen im CDMO Markt
Stresstest für die Lohnherstellung und Auftragsentwicklung

Der globale CDMO-Markt hat 2025 ein Volumen von rund 150 Milliarden US-Dollar erreicht und wächst mit einer CAGR von über 7 Prozent. Hinter dieser Wachstumszahl verbergen sich zwei gegenläufige Kraefte, die europäische CDMOs, Auftragshersteller und Inhouse-Produktionsbetriebe gleichzeitig unter maximalen Druck setzen.

Auf der einen Seite verlagern forschende Pharmaunternehmen zunehmend Produktion nach aussen. Mittlerweile werden ueber 60 Prozent der Entwicklungs- und Produktionsaufträge für neue Biologika und Biosimilars an CDMOs vergeben. Der Grund ist ökonomisch zwingend: Fixkosten werden in variable Kosten umgewandelt, CapEx wird externalisiert, Risiko wird transferiert. Für den Lohnhersteller bedeutet das volle Auslastung und maximalen Margendruck gleichzeitig.
 
Hinzu kommt der technologische Shift hin zu komplexen Modalitäten: monoklonale Antikörper (mAbs), Antibody-Drug Conjugates (ADCs), Zell- und Gentherapien (ATMPs). Diese Pipelines erfordern Single-Use-Systems (SUS), neue Bioprocessing-Linien und hochkomplexe Tech-Transfer-Fähigkeiten.


Auf der anderen Seite erzwingen geopolitische Realitaeten ein historisches Reshoring. Beim BfArM waren Anfang 2026 über 500 versorgungsrelevante Arzneimittel offiziell als Lieferengpass gemeldet. Der EU Critical Medicines Act zielt darauf ab, die Abhängigkeit von asiatischen Wirkstofflieferanten, die derzeit bei 60 bis 70 Prozent liegt, strukturell zu brechen. API-Produktion und Fertigarzneimittelherstellung (Fill and Finish) sollen unter massivem Zeitdruck nach Europa zurückkehren. Die bestehenden Kapazitaeten in der sterilen Abfüllung reichen dafuer hinten und vorne nicht. Rund 35 Prozent der europäischen CDMOs melden bereits signifikante Engpässe in der Fill-and-Finish-Kapazität.

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das das Bundeskabinett am 29. April 2026 beschlossen hat, verschärft den Druck auf die Branche insgesamt. Der neu eingeführte dynamische Herstellerabschlag trifft patentgeschützte Präparate strukturell und macht Investitionskalkulationen für Hersteller und Lohnfertiger gleichermassen schwerer. Eine Ausnahme gilt für neu eingeführte Arzneimittel, bei denen der Wirkstoff in Deutschland produziert wird, mit der erklärten Absicht, Anreize fuer eine inländische Pharmaproduktion zu setzen. Ob diese Ausnahme bei den aktuellen Rahmenbedingungen tatsächlich zu neuen Investitionen fuehrt, wird sich zeigen müssen.

Die regulatorische Lage und ihre Konsequenzen für die Werke

Europäische CDMOs und Inhouse-Produktionsbetriebe stehen vor der schwersten regulatorischen Zäsur der letzten 15 Jahre. Mit dem Ablauf der letzten Schonfrist fuer Lyophilisatoren im August 2024 ist der novellierte EU GMP Annex 1 voll bindend. Die zwingend erforderliche Contamination Control Strategy (CCS), der Einsatz von Barriere-Technologien wie Isolatoren und RABS, PUPSIT-Anforderungen sowie eine lückenlose Process Validation und Qualifizierung zwingen ältere Bestandsanlagen in millionenschwere, risikoreiche Retrofit-Projekte bei laufendem 24/7-Betrieb. Ohne spezialisierte Werks- und Projektführung, eskalieren Kosten und Standzeiten.

Parallel dazu hat die US-FDA den Inspektionsdruck nach dem Post-Covid-Rückstand massiv hochgefahren. 42 Prozent aller FDA-Inspektionen des CDER fanden 2025 ausserhalb der USA statt. Unzureichende Fehleruntersuchungen und das Versagen der Quality Control Unit (21 CFR 211.22) gehoeren laut dem jährlichen CDER Report on Pharmaceutical Quality regelmässig zu den häufigsten Einzelbefunden in Form 483 Observations weltweit. Data Integrity ist laut Auswertungen der ECA Academy der am häufigsten genannte Befund in pharmazeutischen FDA Warning Letters, wobei entsprechende Mängel in über 50 Prozent der ausgewerteten Warning Letters als zentraler Befund identifiziert wurden. Die Anforderungen aus 21 CFR Part 11 an elektronische Aufzeichnungen und die ICH Q-Guidelines bilden den weiteren regulatorischen Rahmen, an dem Quality-Organisationen täglich gemessen werden. Die direkte Konsequenz bei Versagen: Verlust des US-Marktzugangs.

Welche Funktionen retten die Marge?

Executive Search als strategischer Hebel für den Geschäftserfolg in der CDMO Auftragsfertigung

Outsourcing-Druck, Annex-1-Konformität und FDA-Inspektionsdichte, treffen in jedem Werk auf eine begrenzte Anzahl von Funktionen, die den Unterschied zwischen funktionierendem Betrieb und stehender Anlage machen. An vier Positionen entscheidet sich operativ am meisten.

Die Werksleitung (Site Head)
 

Eine Werksleitung in einem CDMO macht im Grunde drei Dinge gleichzeitig. Sie hält die Zusagen an die Sponsoren, sie hält das Werk Audit-fähig und sie steuert parallel laufende Investitionsprojekte. Im Tagesgeschäft heißt das vor allem: zwei KPIs gleichzeitig hoch halten, die nichts miteinander zu tun haben. Die eine ist On-Time-In-Full, also wieviel Prozent der Kundenaufträge tatsächlich pünktlich und vollständig rausgehen. Daran misst der Sponsor, ob er sich auf das Werk verlassen kann. Die andere ist OEE, also wie effizient die Anlage läuft, wenn sie läuft. Daran misst die Werksleitung sich selbst und ihr Team. Dazu kommen Right-First-Time als Qualitätsmaß über alle Chargen, Time-to-First-Batch beim Hochfahren neuer Produktlinien und die Geschwindigkeit, mit der Tech Transfers vom Sponsor in die kommerzielle Produktion landen. Eine Werksleitung, die OTIF und OEE gleichzeitig hochhält, ist eher die Ausnahme als die Regel. Genau solche Profile suchen unsere Auftraggeber, und genau die besetzen wir.

Die Qualitätsleitung (Head QA, QC))

Der Head of Quality Assurance entscheidet praktisch im Alleingang, ob ein FDA- oder EMA-Audit gut ausgeht. Eine saubere Contamination Control Strategy nach Annex 1 ist kein Dokument, das die QA mal eben für sich schreibt. Mikrobiologie, Engineering, Produktion und QA müssen sie gemeinsam tragen. Wenn die QA-Leitung diese Querverbindungen nicht zieht, fällt das in der nächsten Inspektion auf. Auf der QC-Seite gilt dasselbe für Data Integrity. Fehlende Audit Trails, geteilte System-Zugänge und manuelle Eingriffe in elektronische Aufzeichnungen führen direkt zu Form 483 Observations, und im schlimmsten Fall zu einem Warning Letter mit Importstopp in die USA. Andris Consulting besetzt Qualitätsleitung,  Head QA / QC und Chief Quality Officer bei CDMOs,  Sponsoren  und Zulieferfirmen in der DACH-Region.

Tech Transfer Lead 

Der Leiter Tech Transfer, in größeren Strukturen oft als Head of MSAT (Manufacturing Science and Technology) bezeichnet, ist die Brücke zwischen dem Sponsor und der eigenen Produktion. Drei Fragen liegen praktisch immer auf seinem Tisch: Können wir das Produkt überhaupt herstellen? Können wir den Prozess sauber in unsere Linie übertragen und validieren? Können wir die Verantwortung für den Prozess auch nach dem Transfer dauerhaft tragen? Wenn diese Rolle fehlt oder zu schwach besetzt ist, dauert jeder Transfer länger als nötig. Typische Stolperstellen sind dann nicht ausreichend definierte kritische Prozessparameter zwischen Entwicklungs- und Produktionsmaßstab, fehlerhafter oder unvollständiger Method Transfer der analytischen Methoden vom Sponsor-Labor ins Werks-QC, oder Scale-up-Effekte, die im Pilotmaßstab beim Sponsor noch unauffällig waren. Erfahrungswerte und Benchmarks der BioPhorum Operations Group zeigen, dass Biologics-Tech-Transfers typischerweise 18 bis 24 Monate dauern, ohne dedizierte Funktion auch deutlich länger. Andris Consulting besetzt Tech Transfer Manager und Head of MSAT bei CDMOs und Sponsoren in Deutschland und DACH. 

Sachkundige  Person, QP (Qualified Person)

Die Sachkundige Person ist die letzte Linie. Solange keine QP da ist, kann keine Charge in den Verkehr gebracht werden, ein Worst Case Szenario. In einem Werk mit nur einer QP ist eine ungeplante Vakanz also kein HR-Thema, sondern ein direktes Cashflow-Problem. Bei einer aseptischen Abfülllinie mit hochwertigen Produkten reden wir schnell über sechs- bis siebenstellige Beträge pro Tag, je nachdem was gerade in der Linie steht.

 

Was viele Geschäftsführer umtreibt: Es fehlt an Pragmatismus. Sie suchen eine QP, die zwischen kritischen GMP-Mängeln und nicht-kritischen Beobachtungen sauber differenziert, die mit der Werksleitung auf Augenhöhe arbeitet und die Risikobewertungen im konkreten Produktkontext sauber begründen kann. Eine Abweichung in einer parenteralen Sterilcharge hat ein anderes Patientenrisiko als dieselbe Abweichung in einer oralen OTC-Tablette. Eine QP, die diese Differenzierung nicht risikobasiert führen kann, blockiert die Produktion oder zieht sich auf reine Paragraphen-Auslegung zurück, statt risikobasiert zu entscheiden. Beides kostet das Werk Geld, ohne die Patientensicherheit messbar zu erhöhen.

 

Spezialisierte HR-Benchmarks im Life-Sciences-Sektor weisen Vakanzzeiten für regulatorische Engpassfunktionen wie Head of QA und Sachkundige Person von über 120 Tagen aus. Wir besetzen Sachkundige Personen nach Paragraf 14 AMG fest und als Interim-Lösung, sowohl bei CDMOs als auch bei forschenden Pharmaunternehmen. Unser Fokus liegt auf Profilen, die Patientensicherheit und betriebswirtschaftliche Realität zusammenbringen, nicht auf reinen Compliance-Verwaltern.

Mandate aus der Praxis 

Die folgenden Beispiele erfolgreicher Besetzungen von Andris Consulting decken die typischen Konstellationen ab: Ein ungeplanter Abgang in der Sterilfertigung mit laufendem Audit, ein zweiter Standort unter Skalierungsdruck und ein stockender Tech Transfer ohne klare Ownership.

Andris Consulting besetzt Leiterin Qualitätsmanagment in einem Sterilfertigungswerk

Ein mittelständischer CDMO mit Schwerpunkt aseptische Abfüllung hat seine Leiterin Qualitätsmanagement durch einen kurzfristigen Wechsel zur Konkurrenz verloren. Die Kündigungsfrist lag bei drei Monaten, durch aufgelaufene Überstunden und Resturlaub war sie aber deutlich schneller aus dem Werk als geplant. Die Charge-Freigabeprozesse sind operativ auf die einzige verbliebene Sachkundige Person des Werks zurückgefallen. Parallel liefen mehrere Kundenaudits und ein anspruchsvolles Tech-Transfer-Projekt, die das QA-Team unter erheblichen Zeitdruck gesetzt haben. Die Stimmung im Team war angespannt. Gesucht war nicht nur fachliche Tiefe, sondern eine Führungskraft, die die Mannschaft persönlich wieder abholt.

Das Unternehmen hat intern bereits drei Monate gesucht und auch öffentliche Stellenanzeigen geschaltet. Qualifizierter Rücklauf ist ausgeblieben. Die wenigen Bewerbungen, die gekommen sind, kamen aus weniger agilen Umfeldern, in denen die Taktung und die Dynamik eines CDMO nicht gelebt wird. Das Profil, das hier gebraucht wurde, war im sichtbaren Markt schlicht nicht präsent.

Besetzt haben wir die Position über einen Tipp aus dem persönlichen Netzwerk von Christoph Andris. Eine Kandidatin, die bei einer kleineren deutschen CDMO gearbeitet hat, auf den einschlägigen Plattformen nicht aktiv war, und bei der das Timing für einen Wechsel gerade gepasst hat. Sie hat die operative Erfahrung aus einer vergleichbaren Lohnfertigungsumgebung mitgebracht und den Führungsstil, den das Team in dieser Situation gebraucht hat. Die laufenden Audits sind geordnet abgeschlossen worden, die Charge-Freigabe entlastet, und die Stimmung im QA-Team hat sich über die folgenden Monate sichtbar gedreht.

Andris Consulting besetzt Werksleitung (Site Head) für hybrides NEM & OTC Werk
 

Ein wachsender CDMO mit Positionierung in festen Arzneiformen, Nahrungsergänzungsmitteln und OTC-Präparaten wollte einen zweiten Produktionsstandort in Betrieb nehmen. Der bestehende Werksleiter sollte den Aufbau steuern, war aber durch laufende Audits am Bestandsstandort gebunden. Ein zweiter Werksleiter musste den neuen Standort von der Inbetriebnahme bis zur GMP-Zertifizierung allein verantworten.

Die eigentliche Herausforderung lag in der Werks-Logik selbst. Der Standort sollte zwei Welten unter einem Dach wirtschaftlich austarieren: eine GMP-Linie für OTC-Arzneimittel mit dem entsprechenden regulatorischen Overhead und eine HACCP-konforme Linie für Nahrungsergänzungsmittel, die sich im Markt gegen reine NEM-Werke mit deutlich schlankerer Kostenstruktur behaupten muss. Wer den NEM-Bereich wie ein Arzneimittelwerk fährt, verliert die Kostenkonkurrenz. Wer ihn zu schlank aufstellt, riskiert die Trennschärfe zur GMP-Linie. Dazu kam der klassische CDMO-Konflikt zwischen Geschwindigkeit und Effizienz: schnelle Umrüstzeiten zwischen Produktlinien, sauber gesteuerte OEE und parallele Digitalisierung von eQMS- und LIMS-Strukturen. Profile aus reinen Originatoren-Strukturen funktionieren in dieser Taktung erfahrungsgemäß nicht, weil die Entscheidungszyklen zu lang sind.

Wir haben gezielt nach Kandidaten gesucht, die ein Werk mit zertifizierten Qualitätssystemen geführt hatten und gleichzeitig die Stückkostenlogik einer Lebensmittelproduktion kannten. Fündig geworden sind wir in der Milchwirtschaft. Der spätere Werksleiter kam aus einem großen Molkereibetrieb, hatte zuvor aber bereits eine Station in einem GMP-pflichtigen Pharma-Betrieb absolviert. Genau die Kombination, die der neue Standort brauchte: hochfrequente Linienführung mit täglichen Umrüstungen, harter Kostendruck aus dem Lebensmittelhandelsgeschäft und parallel die Erfahrung mit echter Arzneimittel-GMP, die für die OTC-Linie und die spätere Inspektion durch die Landesbehörde zwingend war. Die ersten zwölf Monate wurden an zwei KPIs gemessen: OEE der Hauptlinie als Effizienz- und Kostenkennzahl und Umrüstzeit zwischen Produktlinien als Geschwindigkeits- und Flexibilitätskennzahl. Beide Werte lagen am Ende des ersten Geschäftsjahres innerhalb der definierten Projektkorridore.

Andris Consulting besetzt Senior Tech Transfer Manager für akquisitionsgetriebenes Pharmaunternehmen

Ein international tätiges Pharma-Unternehmen mit asset-light Geschäftsmodell wächst über den systematischen Zukauf etablierter Marken und Generika-Lizenzen. Die Wertschöpfung liegt in der Geschwindigkeit, mit der zugekaufte Produkte vom abgebenden Hersteller zu externen Lohnfertigern transferiert und dort produktionsbereit gemacht werden. Jeder Monat, der ein Tech Transfer länger dauert, ist Marge, die nicht in der Lieferkette ankommt.

Die Pipeline an akquirierten Produkten ist im Berichtsjahr deutlich gewachsen. Das bestehende Tech-Transfer-Team kam mit der Taktung nicht mehr nach. Die Tech-Transfer-Dauer für orale feste Darreichungsformen lag in vielen Fällen über vierzehn Monaten, in einer Größenordnung, die im Branchenvergleich zwar im normalen Korridor liegt, für das Geschäftsmodell des Auftraggebers aber zu lang war. Gesucht war ein operativer Senior Tech Transfer Manager als Projektleiter, der einen Teil der laufenden Transfers eigenverantwortlich übernimmt, ohne disziplinarische Führungsrolle.

Wir haben gezielt bei den Top-10-Generika-Unternehmen in Deutschland gesucht. Dort gibt es Tech-Transfer-Profile, die über Jahre hinweg in hoher Frequenz orale feste Formen zwischen Werken und externen Lohnfertigern transferiert haben. Besetzt haben wir die Position mit einem Kandidaten aus genau diesem Umfeld, der den Wechsel suchte, weil er bei seinem bisherigen Arbeitgeber organisatorisch in zu engen Strukturen gearbeitet hatte und die Eigenverantwortung im mittelständischen Setup attraktiver fand. Sein Hebel lag nicht im technischen Prozess-Design, das ist bei externen Transfers kaum beeinflussbar, sondern im Schnittstellen-Management zwischen Auftraggeber und Lohnfertiger, in der Antizipation typischer Stolperfallen bei Methodenvalidierung und Stabilitätsprogramm, und in der konsequenten Parallelisierung von Aktivitäten, die nicht voneinander abhängen.

Achtzehn Monate nach Antritt lag die durchschnittliche Tech-Transfer-Dauer für die von ihm verantworteten Projekte bei rund elfeinhalb Monaten, bei gleichbleibender Audit-Qualität auf CMO-Seite. Das entspricht einer Reduktion um etwa zweieinhalb Monate gegenüber dem vorherigen Niveau.

Wie Andris Consulting Kandidaten findet, die sich nicht beworben hätten

Die drei beschriebenen Mandate haben einen gemeinsamen Nenner. Die Wunschkandidaten waren in keiner Bewerberdatenbank sichtbar, hatten keine Stellenanzeige beantwortet und reagierten nicht auf standardisierte LinkedIn-Anfragen. Sie waren in ihrer aktuellen Position zufrieden oder zumindest nicht aktiv unzufrieden. Genau das ist die Realität bei den meisten Top-Profilen in Quality Management, Tech Transfer und Werksleitung.

Der Mehrwert von ANDRIS CONSULTING liegt in der Aktivierung dieser passiven Kandidaten. Wir sprechen sie persönlich an, auf Augenhöhe, und machen ihnen die spezifische Konstellation eines Mandats so transparent, dass ein Wechselgespräch überhaupt möglich wird. Das bedeutet: Wir zeichnen kein Anforderungsprofil, sondern ein Bild. Wir zeigen, welchen Impact die Person in dieser konkreten Situation haben kann, welche Gestaltungsmöglichkeiten das Umfeld bietet und ob diese Konstellation für sie persönlich eine bessere Situation darstellt als die aktuelle. Dafür hören wir zuerst zu. Was die Person heute antreibt, was sie in ihrer aktuellen Rolle vermisst und wo sie sich mehr Wirksamkeit oder Wertschätzung wünscht.

 

Direktansprache auf Augenhöhe ist die Methode. Aktivierung passiver Top-Performer ist das Ergebnis. Was unsere Kunden bekommen, ist ein anderer Kandidatenmix als der, den sie über klassische Stellenausschreibung oder Active Sourcing erreichen würden. 

Headhunting & verdeckte Suche (Secret Search) im Bereich CDMO und GMP Herstellung in der Pharmabranche

Ein klassischer Fall im Pharma-Headhunting ist die verdeckte Suche. Sie kommt zum Einsatz, wenn ein amtierender Stelleninhaber ausgetauscht werden muss und die Suche nicht publik sein darf. In diesem Fall stellt Andris Consulting höchste Vertraulichkeit sicher, mit dem Ziel, dass das Unternehmen einen reibungslosen Übergang gestalten kann, ohne Unruhe in der eigenen Mannschaft oder gegenüber Behörden zu erzeugen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt ein reales Mandat im CDMO Umfeld. 

Funktionen, die Andris Consulting in der pharmazeutischen Fertigung & CDMO Umfeld besetzt

Die Mandate von Andris Consulting decken das gesamte CDMO-Umfeld aus unterschiedlichen Perspektiven ab: Pharmaunternehmen mit eigenen Produkten und Produktion, externe Lohnhersteller und Auftragsfertiger sowie Auftragsentwickler, CDMOs. Dazu besetzen wir Positionen bei Zulieferern, Rohstoffherstellern und Verpackungsunternehmen, die CDMO`s und Pharmahersteller beliefern oder mit zusammenarbeiten und dazu spezielles Branchenwissen und Marktzugang im eigenen Unternehmen benötigen. 

Operations und Site Leadership

Andris Consulting besetzt Werksleitung, Plant Manager und Site Head für GMP- und Non-GMP-Produktionsumgebungen, alle Arzneiformen, steril und nicht-steril, feste Formen, Biologics und Multi-Purpose-Anlagen. Director Operational Excellence und Head of Manufacturing mit Lean- und Six-Sigma-Hintergrund. Head of Engineering und Project Director für Brownfield-Retrofits, Standortaufbauten und Modernisierungsprojekte.

Quality Assurance und Chargenfreigabe

Andris Consulting betreut Mandate im Bereich Head of Quality Assurance, Chief Quality Officer und QA Director für GMP-regulierte Produktionsumgebungen. Sachkundige Person / Qualified Person nach § 14 AMG, in Festanstellung und als Interim-Lösung. Head of Supplier Quality und External Quality für risikobasierte Lieferantenqualifizierung und Auditprogramme.

Tech Transfer und MSAT 

Andris Consulting vermittelt Leiter Tech Transfer und Head of MSAT als Brückenfunktion zwischen Sponsor und Auftragsfertiger und Auftragsentwickler, Tech Transfer Manager und Process Development Manager für Scale-up, Methodentransfer und Prozessvalidierung bei oralen festen Formen, Biologics und sterilen liquiden Darreichungsformen.

Vertrieb an CDMO´s und für CDMO`s 

Andris Consulting plegt ein aktives Netzwerk zu Business Development Managern und Key Account Managern für Zulieferer, die CDMOs mit Rohstoffen, Hilfsstoffen, Verpackung oder Dienstleistungen beliefern. Business Development Manager auf CDMO-Seite für die Akquisition und Betreuung von Sponsor-Kunden. Account Manager und Sales Manager mit nachgewiesenem Zugang zum CDMO-Markt im DACH-Raum und in Europa.

Häufige Fragen zu Executive Search im CDMO- und GMP-Umfeld

  • The direct and indirect costs of a bad appointment at the management level amount to two to three times the annual salary.

  • Managers from the traditional consumer goods sector often possess precisely the qualities that the OTC and consumer health markets urgently need: speed, brand understanding, experience in performance marketing, and the ability to bring products to market quickly and at scale. Many of the most successful executives in the consumer health sector began their careers in FMCG companies. However, the transition is only successful if, in addition to commercial drive, a person also has a genuine understanding of the regulatory framework.

    This framework is complex and multifaceted. The German Medicines Advertising Act regulates every product-related advertising claim. The EU Health Claims Regulation stipulates which health-related claims are permitted on packaging and in campaigns. The Novel Food Regulation determines which ingredients may be placed on the market at all. And the Food Supplements Regulation defines strict requirements for labeling and composition.

    Official inspections demonstrate how quickly things can go wrong when this interplay is underestimated. The Lower Saxony State Office for Consumer Protection and Food Safety documents complaint rates of up to 64 percent for food supplements. The most frequent reasons are misleading information, labeling deficiencies, the use of unauthorized novel foods, and inadmissible health claims. According to consumer protection agencies, nationwide, on average, almost every second sample is found to be defective.

    For us, this means we deliberately seek out individuals with an FMCG background. Crucially, however, we meticulously assess during the personal selection process whether a candidate can bridge both worlds: commercial pressure and regulatory awareness, speed and diligence. This assessment is precisely what distinguishes a leader who transforms your OTC division from an expensive miscast.

  • The pharmacy market is undergoing a structural transformation. According to Insight Health, mail-order pharmacies now account for 32 percent of the over-the-counter (OTC) product range. In 2024, the online OTC market grew by more than 11 percent, while brick-and-mortar pharmacies only saw an increase of 2.4 percent. The introduction of mandatory electronic prescriptions at the beginning of 2024 and the Card Link system in May 2024 is further accelerating this shift. For a Head of E-Commerce in this market, this means that the role is essentially a strategic sales position with three key areas of responsibility.

    The first step is negotiating with large online pharmacies such as Redcare Pharmacy (formerly Shop Apotheke), DocMorris, and Apodiscounter. This involves discussions about product placement, advertising subsidies, and terms and conditions. Additionally, there's the need to understand marketplaces like Amazon, where sales of pharmacy products alone are projected to reach nearly €500 million by 2025.

    The second area of focus is gaining increasing importance: the development of in-house direct-to-consumer channels in order to specifically reduce dependence on mail-order pharmacies.

    The third area of focus is only just emerging, but it will fundamentally change the role of online marketplaces. Since the beginning of 2026, US users have been able to purchase products directly through ChatGPT. OpenAI has introduced the so-called Instant Checkout, which already integrates Shopify merchants, Walmart, and other providers. Expansion into further markets is planned for 2026. Meta has been testing a comparable shopping function since March 2026. For OTC manufacturers, this means: those who don't optimize their product data for AI-powered commerce simply won't be present in this new channel.

    The profile required for this role combines strong negotiation skills on the platform side with the ability to build proprietary digital sales channels and to tap into new technology channels early on. We identify individuals who combine commercial drive with regulatory foresight and digital vision.

  • In executive search for the consumer health and pharmaceutical markets, two models essentially compete: large international consulting firms and specialized boutiques. Both have their place. However, decision-makers should take a close look at how the search is actually conducted.

    At large consulting firms like Egon Zehnder, Spencer Stuart, or Kienbaum, the mandate is often won by an experienced partner who impresses with in-depth industry knowledge during the initial meeting. The operational search is then frequently handled by junior researchers or associates who derive the job profile from a briefing document, not from their own market experience. However, the crucial asset of a recruitment consultancy in the regulated pharmaceutical sector is its personal network at the decision-making level. This network is always tied to a specific individual. It cannot be delegated, transferred to a database, or activated by a junior consultant. If the partner who sells the mandate is not the same one who approaches and evaluates the candidates, this very advantage is lost. What remains is a strong brand name on the invoice. For the hiring manager, this is a safe bet. Whether it's the best choice for filling the position is another matter entirely.

    Our model is structured differently. Each mandate is handled by a single point of contact. The seniority that wins the engagement is the same person who conducts the search and evaluates the candidates. The search relies on three access points, which only in combination unlock the hidden candidate market: a personal network at the management level, cultivated over years; so-called multipliers—well-connected industry insiders who open doors that would remain closed to a cold approach; and a technology-supported direct search. Personal networks alone don't scale. That's why we supplement them with data-driven sourcing methods and digital market analysis to capture the entire relevant candidate pool, not just those we know personally. Furthermore, we possess in-depth regulatory knowledge. We understand the difference between a health claim under the Health Claims Regulation (HCVO) and a product-related statement under the German Medicines Advertising Act not from a briefing, but from years of experience in this market. This enables us to evaluate candidates not only based on their resumes, but also to assess whether they truly master the specific complexities at the intersection of consumer goods and pharmaceuticals.

  • Reaching passively searching executives in regulated markets requires, in practice, a combination of several approaches. The first approach is a personal network built up over years at the decision-making level, which establishes trust even before a concrete mandate is on the table. The second approach involves so-called multipliers. These are well-connected industry insiders who are not candidates themselves, but whose positions open doors to individuals who would be inaccessible through a cold approach. The third approach is a systematic direct search, in which we selectively identify and discreetly qualify profiles for a specific mandate. Only the combination of these three approaches reaches candidates who remain invisible to internal recruiting teams or generalist recruitment agencies.

  • According to the Center for Executive Succession at the University of South Carolina, approximately 40 percent of all external executive appointments fail within the first 18 months. The cost of such a misplacement ranges from two to five times the annual salary for management positions and up to ten times for C-level roles. In a regulated market like consumer health, regulatory follow-up costs are added to the mix: incorrect decisions regarding advertising, labeling, or product strategy can trigger cease-and-desist letters, sales stoppages, or product recalls.

    A strong rhetorical performance in an interview is not enough to control this risk. Managers with a purely consumer goods background, in particular, can be excellent at selling themselves. Whether they can succeed in the highly regulated pharmaceutical environment is often not apparent from a single interview.

    Therefore, we offer two validated diagnostic procedures as optional components of the selection process, addressing different dimensions of risk. The first is a personality profiling based on the Big Five model. It is the most empirically validated personality model in work and organizational psychology. Large-scale meta-analyses show that conscientiousness, in particular, is the strongest non-cognitive predictor of job performance. This factor is especially revealing at the interface between consumer goods and pharmaceuticals: It shows whether a candidate acts impulsively and purely sales-driven, or whether they have a structured work style that views regulatory guidelines not as a hindrance, but as a framework for action.

    The second method is a core values analysis. While the Big Five model measures personality structure, i.e., how someone behaves, values analysis captures the underlying motivations, i.e., why someone acts the way they do. Scientific research on value systems, particularly the work of Shalom Schwartz, shows that the alignment between a candidate's personal values and the company culture is a strong predictor of job satisfaction, engagement, and long-term retention. A candidate can be professionally and personally excellent and still fail if their value system doesn't align with the company culture.

    We will discuss with you individually which of the two methods is the right one for your specific mandate. In some cases, the focus is on individual performance, in which case Big Five profiling is the appropriate tool. In other cases, such as filling a key role in a company with a strong values-based culture, core values analysis provides more relevant insights. In both cases, we measurably reduce the risk of a costly hiring mistake.

  • Andris Consulting fills leadership positions and selected senior specialist roles (Individual Contributors) along the entire value chain in the consumer health and OTC pharmaceutical markets. The focus is on roles that have a strategic impact on revenue, market access, or regulatory compliance.

    In the area of general management and commercial leadership, we fill positions in management, head of commercial, head of sales, and head of marketing and communication.

    In sales, we identify high-impact key account managers who conduct complex negotiations with purchasing groups, mail-order pharmacies, or grocery retailers. In digital sales, we seek e-commerce managers who strategically manage the growing mail-order pharmacy sector and platforms like Amazon.

    In the marketing department, we employ Senior Product Managers and Brand Managers who develop brand strategies and implement them within the regulatory framework of the pharmaceutical market.

    In the area of business development and licensing, we identify executives who are responsible for portfolio decisions, negotiate license agreements, evaluate acquisition targets, and develop new product categories.

    In the regulatory environment, we fill Regulatory Lead positions to ensure compliance with the German Medicines Advertising Act, the Health Claims Regulation and the Food Supplements Regulation.

    What all these roles have in common is that they require candidates who combine commercial thinking with an understanding of the regulatory specifics of the pharmaceutical market. This hybrid profile is precisely what we are looking for. In addition, we also support our clients, when needed, in filling selected corporate functions in HR, IT, and Finance within the consumer health industry. In cases of urgent need, we also provide short-term interim management capacity.

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  • This is a perfectly valid business question. At first glance, the success-based model seems less risky: no hiring, no costs. However, analyzing the economic incentives reveals a classic principal-agent problem. In the contingency model, the consultant bears the full cost risk. Their economic imperative is speed over thoroughness. They focus on candidates who are readily available. If the search becomes complex, their model forces them to divert resources. Your interests and theirs are asymmetrical: you want the best, the recruiter needs the fastest. The committed capital in the mandate model aligns these interests. ANDRIS CONSULTING is paid to penetrate the entire market and also activate candidates who are not actively searching. Identifying latent motivations for change and cultural fit requires resources, sensitivity, and seniority; in a pure recruitment business, this effort would simply be uneconomical. The retainer is not an additional fee, but an investment in process reliability. The cost-per-hire remains the same. The total cost of ownership is generally lower in the mandate model, provided you have the right recruitment consultant on your side.

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