top of page

Executive Search CDMO (Contract Manufacturing & Development) 
& Inhouse-GMP-Herstellung in Deutschland

Market Research & Insights
CDMO & GMP Manufacturing  

ANDRIS CONSULTING ist eine spezialisierte Personalberatung für Pharmaproduktion, GMP-Herstellung Sales im CDMO-Umfeld in Deutschland. Als Headhunter für GMP- und CDMO-Mandate besetzen wir Führungspositonen und und ausgewählte Schlüsselpositionen in der pharmazeutischen Inhouse Fertigung und Contract Manufacturing, im Tech Transfer, in der Quality Assurance und Qualitätskontrolle.  Unsere Kunden sind Pharmaunternehmen und insbesondere Lohnhersteller und CDMO`s mit GMP-Betrieb oder einer pharmanahen Produktion (z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Medical Devices) sowie Pharma-Rohstoffzulieferer und spezialisierte Verpackungsunternehmen. 

Regulierung trifft auf Kapazitätsdruck 

Der Markt fuer pharmazeutische Auftragsfertigung verlangt eine Führungsqualität, die es so vorher nicht brauchte. EMA und FDA erhöhen den Inspektionsdruck auf europäische Werke gleichzeitig, während Reshoring-Mandate und neue Biologics-Pipelines die Produktionskapazitäten zum Bersten bringen. CDMOs und Inhouse-Produktionen müssen beides gleichzeitig leisten: skalieren und dabei Audit-ready bleiben. Das ist kein Ressourcenproblem. Das ist ein Führungsproblem. Eine unbesetzte Stelle der Werksleitung, Head of Quality Assurance oder der Tech-Transfer Leitung stoppt in Extremfällen die gesamte Produktion und kostet jeden Tag Geld. Wir besetzen diese Positionen präzise, diskret und auf Augenhöhe mit den passiven Top-Profilen, die sich nie selbst auf eine Stellenanzeige beworben hätten.

Aktuelle Entwicklungen im CDMO Markt
Stresstest für die Lohnherstellung und Auftragsentwicklung

Der globale CDMO-Markt hat 2025 ein Volumen von rund 150 Milliarden US-Dollar erreicht und wächst mit einer CAGR von über 7 Prozent. Hinter dieser Wachstumszahl verbergen sich zwei gegenläufige Kraefte, die europäische CDMOs, Auftragshersteller und Inhouse-Produktionsbetriebe gleichzeitig unter maximalen Druck setzen.

Auf der einen Seite verlagern forschende Pharmaunternehmen zunehmend Produktion nach aussen. Mittlerweile werden ueber 60 Prozent der Entwicklungs- und Produktionsaufträge für neue Biologika und Biosimilars an CDMOs vergeben. Der Grund ist ökonomisch zwingend: Fixkosten werden in variable Kosten umgewandelt, CapEx wird externalisiert, Risiko wird transferiert. Für den Lohnhersteller bedeutet das volle Auslastung und maximalen Margendruck gleichzeitig.
 
Hinzu kommt der technologische Shift hin zu komplexen Modalitäten: monoklonale Antikörper (mAbs), Antibody-Drug Conjugates (ADCs), Zell- und Gentherapien (ATMPs). Diese Pipelines erfordern Single-Use-Systems (SUS), neue Bioprocessing-Linien und hochkomplexe Tech-Transfer-Fähigkeiten.


Auf der anderen Seite erzwingen geopolitische Realitaeten ein historisches Reshoring. Beim BfArM waren Anfang 2026 über 500 versorgungsrelevante Arzneimittel offiziell als Lieferengpass gemeldet. Der EU Critical Medicines Act zielt darauf ab, die Abhängigkeit von asiatischen Wirkstofflieferanten, die derzeit bei 60 bis 70 Prozent liegt, strukturell zu brechen. API-Produktion und Fertigarzneimittelherstellung (Fill and Finish) sollen unter massivem Zeitdruck nach Europa zurückkehren. Die bestehenden Kapazitaeten in der sterilen Abfüllung reichen dafuer hinten und vorne nicht. Rund 35 Prozent der europäischen CDMOs melden bereits signifikante Engpässe in der Fill-and-Finish-Kapazität.

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das das Bundeskabinett am 29. April 2026 beschlossen hat, verschärft den Druck auf die Branche insgesamt. Der neu eingeführte dynamische Herstellerabschlag trifft patentgeschützte Präparate strukturell und macht Investitionskalkulationen für Hersteller und Lohnfertiger gleichermassen schwerer. Eine Ausnahme gilt für neu eingeführte Arzneimittel, bei denen der Wirkstoff in Deutschland produziert wird, mit der erklärten Absicht, Anreize fuer eine inländische Pharmaproduktion zu setzen. Ob diese Ausnahme bei den aktuellen Rahmenbedingungen tatsächlich zu neuen Investitionen fuehrt, wird sich zeigen müssen.

Die regulatorische Lage und ihre Konsequenzen für die Werke

Europäische CDMOs und Inhouse-Produktionsbetriebe stehen vor der schwersten regulatorischen Zäsur der letzten 15 Jahre. Mit dem Ablauf der letzten Schonfrist fuer Lyophilisatoren im August 2024 ist der novellierte EU GMP Annex 1 voll bindend. Die zwingend erforderliche Contamination Control Strategy (CCS), der Einsatz von Barriere-Technologien wie Isolatoren und RABS, PUPSIT-Anforderungen sowie eine lückenlose Process Validation und Qualifizierung zwingen ältere Bestandsanlagen in millionenschwere, risikoreiche Retrofit-Projekte bei laufendem 24/7-Betrieb. Ohne spezialisierte Werks- und Projektführung, eskalieren Kosten und Standzeiten.

Parallel dazu hat die US-FDA den Inspektionsdruck nach dem Post-Covid-Rückstand massiv hochgefahren. 42 Prozent aller FDA-Inspektionen des CDER fanden 2025 ausserhalb der USA statt. Unzureichende Fehleruntersuchungen und das Versagen der Quality Control Unit (21 CFR 211.22) gehoeren laut dem jährlichen CDER Report on Pharmaceutical Quality regelmässig zu den häufigsten Einzelbefunden in Form 483 Observations weltweit. Data Integrity ist laut Auswertungen der ECA Academy der am häufigsten genannte Befund in pharmazeutischen FDA Warning Letters, wobei entsprechende Mängel in über 50 Prozent der ausgewerteten Warning Letters als zentraler Befund identifiziert wurden. Die Anforderungen aus 21 CFR Part 11 an elektronische Aufzeichnungen und die ICH Q-Guidelines bilden den weiteren regulatorischen Rahmen, an dem Quality-Organisationen täglich gemessen werden. Die direkte Konsequenz bei Versagen: Verlust des US-Marktzugangs.

Welche Funktionen retten die Marge?

Executive Search als strategischer Hebel für den Geschäftserfolg in der CDMO Auftragsfertigung

Outsourcing-Druck, Annex-1-Konformität und FDA-Inspektionsdichte, treffen in jedem Werk auf eine begrenzte Anzahl von Funktionen, die den Unterschied zwischen funktionierendem Betrieb und stehender Anlage machen. An vier Positionen entscheidet sich operativ am meisten.

Die Werksleitung (Site Head)
 

Eine Werksleitung in einem CDMO macht im Grunde drei Dinge gleichzeitig. Sie hält die Zusagen an die Sponsoren, sie hält das Werk Audit-fähig und sie steuert parallel laufende Investitionsprojekte. Im Tagesgeschäft heißt das vor allem: zwei KPIs gleichzeitig hoch halten, die nichts miteinander zu tun haben. Die eine ist On-Time-In-Full, also wieviel Prozent der Kundenaufträge tatsächlich pünktlich und vollständig rausgehen. Daran misst der Sponsor, ob er sich auf das Werk verlassen kann. Die andere ist OEE, also wie effizient die Anlage läuft, wenn sie läuft. Daran misst die Werksleitung sich selbst und ihr Team. Dazu kommen Right-First-Time als Qualitätsmaß über alle Chargen, Time-to-First-Batch beim Hochfahren neuer Produktlinien und die Geschwindigkeit, mit der Tech Transfers vom Sponsor in die kommerzielle Produktion landen. Eine Werksleitung, die OTIF und OEE gleichzeitig hochhält, ist eher die Ausnahme als die Regel. Genau solche Profile suchen unsere Auftraggeber, und genau die besetzen wir.

Die Qualitätsleitung (Head QA, QC))

Der Head of Quality Assurance entscheidet praktisch im Alleingang, ob ein FDA- oder EMA-Audit gut ausgeht. Eine saubere Contamination Control Strategy nach Annex 1 ist kein Dokument, das die QA mal eben für sich schreibt. Mikrobiologie, Engineering, Produktion und QA müssen sie gemeinsam tragen. Wenn die QA-Leitung diese Querverbindungen nicht zieht, fällt das in der nächsten Inspektion auf. Auf der QC-Seite gilt dasselbe für Data Integrity. Fehlende Audit Trails, geteilte System-Zugänge und manuelle Eingriffe in elektronische Aufzeichnungen führen direkt zu Form 483 Observations, und im schlimmsten Fall zu einem Warning Letter mit Importstopp in die USA. Andris Consulting besetzt Qualitätsleitung,  Head QA / QC und Chief Quality Officer bei CDMOs,  Sponsoren  und Zulieferfirmen in der DACH-Region.

Tech Transfer Lead 

Der Leiter Tech Transfer, in größeren Strukturen oft als Head of MSAT (Manufacturing Science and Technology) bezeichnet, ist die Brücke zwischen dem Sponsor und der eigenen Produktion. Drei Fragen liegen praktisch immer auf seinem Tisch: Können wir das Produkt überhaupt herstellen? Können wir den Prozess sauber in unsere Linie übertragen und validieren? Können wir die Verantwortung für den Prozess auch nach dem Transfer dauerhaft tragen? Wenn diese Rolle fehlt oder zu schwach besetzt ist, dauert jeder Transfer länger als nötig. Typische Stolperstellen sind dann nicht ausreichend definierte kritische Prozessparameter zwischen Entwicklungs- und Produktionsmaßstab, fehlerhafter oder unvollständiger Method Transfer der analytischen Methoden vom Sponsor-Labor ins Werks-QC, oder Scale-up-Effekte, die im Pilotmaßstab beim Sponsor noch unauffällig waren. Erfahrungswerte und Benchmarks der BioPhorum Operations Group zeigen, dass Biologics-Tech-Transfers typischerweise 18 bis 24 Monate dauern, ohne dedizierte Funktion auch deutlich länger. Andris Consulting besetzt Tech Transfer Manager und Head of MSAT bei CDMOs und Sponsoren in Deutschland und DACH. 

Sachkundige  Person, QP (Qualified Person)

Die Sachkundige Person ist die letzte Linie. Solange keine QP da ist, kann keine Charge in den Verkehr gebracht werden, ein Worst Case Szenario. In einem Werk mit nur einer QP ist eine ungeplante Vakanz also kein HR-Thema, sondern ein direktes Cashflow-Problem. Bei einer aseptischen Abfülllinie mit hochwertigen Produkten reden wir schnell über sechs- bis siebenstellige Beträge pro Tag, je nachdem was gerade in der Linie steht.

 

Was viele Geschäftsführer umtreibt: Es fehlt an Pragmatismus. Sie suchen eine QP, die zwischen kritischen GMP-Mängeln und nicht-kritischen Beobachtungen sauber differenziert, die mit der Werksleitung auf Augenhöhe arbeitet und die Risikobewertungen im konkreten Produktkontext sauber begründen kann. Eine Abweichung in einer parenteralen Sterilcharge hat ein anderes Patientenrisiko als dieselbe Abweichung in einer oralen OTC-Tablette. Eine QP, die diese Differenzierung nicht risikobasiert führen kann, blockiert die Produktion oder zieht sich auf reine Paragraphen-Auslegung zurück, statt risikobasiert zu entscheiden. Beides kostet das Werk Geld, ohne die Patientensicherheit messbar zu erhöhen.

 

Spezialisierte HR-Benchmarks im Life-Sciences-Sektor weisen Vakanzzeiten für regulatorische Engpassfunktionen wie Head of QA und Sachkundige Person von über 120 Tagen aus. Wir besetzen Sachkundige Personen nach Paragraf 14 AMG fest und als Interim-Lösung, sowohl bei CDMOs als auch bei forschenden Pharmaunternehmen. Unser Fokus liegt auf Profilen, die Patientensicherheit und betriebswirtschaftliche Realität zusammenbringen, nicht auf reinen Compliance-Verwaltern.

Mandate aus der Praxis 

Die folgenden Beispiele erfolgreicher Besetzungen von Andris Consulting decken die typischen Konstellationen ab: Ein ungeplanter Abgang in der Sterilfertigung mit laufendem Audit, ein zweiter Standort unter Skalierungsdruck und ein stockender Tech Transfer ohne klare Ownership.

Andris Consulting besetzt Leiterin Qualitätsmanagment in einem Sterilfertigungswerk

Ein mittelständischer CDMO mit Schwerpunkt aseptische Abfüllung hat seine Leiterin Qualitätsmanagement durch einen kurzfristigen Wechsel zur Konkurrenz verloren. Die Kündigungsfrist lag bei drei Monaten, durch aufgelaufene Überstunden und Resturlaub war sie aber deutlich schneller aus dem Werk als geplant. Die Charge-Freigabeprozesse sind operativ auf die einzige verbliebene Sachkundige Person des Werks zurückgefallen. Parallel liefen mehrere Kundenaudits und ein anspruchsvolles Tech-Transfer-Projekt, die das QA-Team unter erheblichen Zeitdruck gesetzt haben. Die Stimmung im Team war angespannt. Gesucht war nicht nur fachliche Tiefe, sondern eine Führungskraft, die die Mannschaft persönlich wieder abholt.

Das Unternehmen hat intern bereits drei Monate gesucht und auch öffentliche Stellenanzeigen geschaltet. Qualifizierter Rücklauf ist ausgeblieben. Die wenigen Bewerbungen, die gekommen sind, kamen aus weniger agilen Umfeldern, in denen die Taktung und die Dynamik eines CDMO nicht gelebt wird. Das Profil, das hier gebraucht wurde, war im sichtbaren Markt schlicht nicht präsent.

Besetzt haben wir die Position über einen Tipp aus dem persönlichen Netzwerk von Christoph Andris. Eine Kandidatin, die bei einer kleineren deutschen CDMO gearbeitet hat, auf den einschlägigen Plattformen nicht aktiv war, und bei der das Timing für einen Wechsel gerade gepasst hat. Sie hat die operative Erfahrung aus einer vergleichbaren Lohnfertigungsumgebung mitgebracht und den Führungsstil, den das Team in dieser Situation gebraucht hat. Die laufenden Audits sind geordnet abgeschlossen worden, die Charge-Freigabe entlastet, und die Stimmung im QA-Team hat sich über die folgenden Monate sichtbar gedreht.

Andris Consulting besetzt Werksleitung (Site Head) für hybrides NEM & OTC Werk
 

Ein wachsender CDMO mit Positionierung in festen Arzneiformen, Nahrungsergänzungsmitteln und OTC-Präparaten wollte einen zweiten Produktionsstandort in Betrieb nehmen. Der bestehende Werksleiter sollte den Aufbau steuern, war aber durch laufende Audits am Bestandsstandort gebunden. Ein zweiter Werksleiter musste den neuen Standort von der Inbetriebnahme bis zur GMP-Zertifizierung allein verantworten.

Die eigentliche Herausforderung lag in der Werks-Logik selbst. Der Standort sollte zwei Welten unter einem Dach wirtschaftlich austarieren: eine GMP-Linie für OTC-Arzneimittel mit dem entsprechenden regulatorischen Overhead und eine HACCP-konforme Linie für Nahrungsergänzungsmittel, die sich im Markt gegen reine NEM-Werke mit deutlich schlankerer Kostenstruktur behaupten muss. Wer den NEM-Bereich wie ein Arzneimittelwerk fährt, verliert die Kostenkonkurrenz. Wer ihn zu schlank aufstellt, riskiert die Trennschärfe zur GMP-Linie. Dazu kam der klassische CDMO-Konflikt zwischen Geschwindigkeit und Effizienz: schnelle Umrüstzeiten zwischen Produktlinien, sauber gesteuerte OEE und parallele Digitalisierung von eQMS- und LIMS-Strukturen. Profile aus reinen Originatoren-Strukturen funktionieren in dieser Taktung erfahrungsgemäß nicht, weil die Entscheidungszyklen zu lang sind.

Wir haben gezielt nach Kandidaten gesucht, die ein Werk mit zertifizierten Qualitätssystemen geführt hatten und gleichzeitig die Stückkostenlogik einer Lebensmittelproduktion kannten. Fündig geworden sind wir in der Milchwirtschaft. Der spätere Werksleiter kam aus einem großen Molkereibetrieb, hatte zuvor aber bereits eine Station in einem GMP-pflichtigen Pharma-Betrieb absolviert. Genau die Kombination, die der neue Standort brauchte: hochfrequente Linienführung mit täglichen Umrüstungen, harter Kostendruck aus dem Lebensmittelhandelsgeschäft und parallel die Erfahrung mit echter Arzneimittel-GMP, die für die OTC-Linie und die spätere Inspektion durch die Landesbehörde zwingend war. Die ersten zwölf Monate wurden an zwei KPIs gemessen: OEE der Hauptlinie als Effizienz- und Kostenkennzahl und Umrüstzeit zwischen Produktlinien als Geschwindigkeits- und Flexibilitätskennzahl. Beide Werte lagen am Ende des ersten Geschäftsjahres innerhalb der definierten Projektkorridore.

Andris Consulting besetzt Senior Tech Transfer Manager für akquisitionsgetriebenes Pharmaunternehmen

Ein international tätiges Pharma-Unternehmen mit asset-light Geschäftsmodell wächst über den systematischen Zukauf etablierter Marken und Generika-Lizenzen. Die Wertschöpfung liegt in der Geschwindigkeit, mit der zugekaufte Produkte vom abgebenden Hersteller zu externen Lohnfertigern transferiert und dort produktionsbereit gemacht werden. Jeder Monat, der ein Tech Transfer länger dauert, ist Marge, die nicht in der Lieferkette ankommt.

Die Pipeline an akquirierten Produkten ist im Berichtsjahr deutlich gewachsen. Das bestehende Tech-Transfer-Team kam mit der Taktung nicht mehr nach. Die Tech-Transfer-Dauer für orale feste Darreichungsformen lag in vielen Fällen über vierzehn Monaten, in einer Größenordnung, die im Branchenvergleich zwar im normalen Korridor liegt, für das Geschäftsmodell des Auftraggebers aber zu lang war. Gesucht war ein operativer Senior Tech Transfer Manager als Projektleiter, der einen Teil der laufenden Transfers eigenverantwortlich übernimmt, ohne disziplinarische Führungsrolle.

Wir haben gezielt bei den Top-10-Generika-Unternehmen in Deutschland gesucht. Dort gibt es Tech-Transfer-Profile, die über Jahre hinweg in hoher Frequenz orale feste Formen zwischen Werken und externen Lohnfertigern transferiert haben. Besetzt haben wir die Position mit einem Kandidaten aus genau diesem Umfeld, der den Wechsel suchte, weil er bei seinem bisherigen Arbeitgeber organisatorisch in zu engen Strukturen gearbeitet hatte und die Eigenverantwortung im mittelständischen Setup attraktiver fand. Sein Hebel lag nicht im technischen Prozess-Design, das ist bei externen Transfers kaum beeinflussbar, sondern im Schnittstellen-Management zwischen Auftraggeber und Lohnfertiger, in der Antizipation typischer Stolperfallen bei Methodenvalidierung und Stabilitätsprogramm, und in der konsequenten Parallelisierung von Aktivitäten, die nicht voneinander abhängen.

Achtzehn Monate nach Antritt lag die durchschnittliche Tech-Transfer-Dauer für die von ihm verantworteten Projekte bei rund elfeinhalb Monaten, bei gleichbleibender Audit-Qualität auf CMO-Seite. Das entspricht einer Reduktion um etwa zweieinhalb Monate gegenüber dem vorherigen Niveau.

Wie Andris Consulting Kandidaten findet, die sich nicht beworben hätten

Die drei beschriebenen Mandate haben einen gemeinsamen Nenner. Die Wunschkandidaten waren in keiner Bewerberdatenbank sichtbar, hatten keine Stellenanzeige beantwortet und reagierten nicht auf standardisierte LinkedIn-Anfragen. Sie waren in ihrer aktuellen Position zufrieden oder zumindest nicht aktiv unzufrieden. Genau das ist die Realität bei den meisten Top-Profilen in Quality Management, Tech Transfer und Werksleitung.

Der Mehrwert von ANDRIS CONSULTING liegt in der Aktivierung dieser passiven Kandidaten. Wir sprechen sie persönlich an, auf Augenhöhe, und machen ihnen die spezifische Konstellation eines Mandats so transparent, dass ein Wechselgespräch überhaupt möglich wird. Das bedeutet: Wir zeichnen kein Anforderungsprofil, sondern ein Bild. Wir zeigen, welchen Impact die Person in dieser konkreten Situation haben kann, welche Gestaltungsmöglichkeiten das Umfeld bietet und ob diese Konstellation für sie persönlich eine bessere Situation darstellt als die aktuelle. Dafür hören wir zuerst zu. Was die Person heute antreibt, was sie in ihrer aktuellen Rolle vermisst und wo sie sich mehr Wirksamkeit oder Wertschätzung wünscht.

 

Direktansprache auf Augenhöhe ist die Methode. Aktivierung passiver Top-Performer ist das Ergebnis. Was unsere Kunden bekommen, ist ein anderer Kandidatenmix als der, den sie über klassische Stellenausschreibung oder Active Sourcing erreichen würden. 

Headhunting & verdeckte Suche (Secret Search) im Bereich CDMO und GMP Herstellung in der Pharmabranche

Ein klassischer Fall im Pharma-Headhunting ist die verdeckte Suche. Sie kommt zum Einsatz, wenn ein amtierender Stelleninhaber ausgetauscht werden muss und die Suche nicht publik sein darf. In diesem Fall stellt Andris Consulting höchste Vertraulichkeit sicher, mit dem Ziel, dass das Unternehmen einen reibungslosen Übergang gestalten kann, ohne Unruhe in der eigenen Mannschaft oder gegenüber Behörden zu erzeugen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt ein reales Mandat im CDMO Umfeld. 

Funktionen, die Andris Consulting in der pharmazeutischen Fertigung & CDMO Umfeld besetzt

Die Mandate von Andris Consulting decken das gesamte CDMO-Umfeld aus unterschiedlichen Perspektiven ab: Pharmaunternehmen mit eigenen Produkten und Produktion, externe Lohnhersteller und Auftragsfertiger sowie Auftragsentwickler, CDMOs. Dazu besetzen wir Positionen bei Zulieferern, Rohstoffherstellern und Verpackungsunternehmen, die CDMO`s und Pharmahersteller beliefern oder mit zusammenarbeiten und dazu spezielles Branchenwissen und Marktzugang im eigenen Unternehmen benötigen. 

Operations und Site Leadership

Andris Consulting besetzt Werksleitung, Plant Manager und Site Head für GMP- und Non-GMP-Produktionsumgebungen, alle Arzneiformen, steril und nicht-steril, feste Formen, Biologics und Multi-Purpose-Anlagen. Director Operational Excellence und Head of Manufacturing mit Lean- und Six-Sigma-Hintergrund. Head of Engineering und Project Director für Brownfield-Retrofits, Standortaufbauten und Modernisierungsprojekte.

Quality Assurance und Chargenfreigabe

Andris Consulting betreut Mandate im Bereich Head of Quality Assurance, Chief Quality Officer und QA Director für GMP-regulierte Produktionsumgebungen. Sachkundige Person / Qualified Person nach § 14 AMG, in Festanstellung und als Interim-Lösung. Head of Supplier Quality und External Quality für risikobasierte Lieferantenqualifizierung und Auditprogramme.

Tech Transfer und MSAT 

Andris Consulting vermittelt Leiter Tech Transfer und Head of MSAT als Brückenfunktion zwischen Sponsor und Auftragsfertiger und Auftragsentwickler, Tech Transfer Manager und Process Development Manager für Scale-up, Methodentransfer und Prozessvalidierung bei oralen festen Formen, Biologics und sterilen liquiden Darreichungsformen.

Vertrieb an CDMO´s und für CDMO`s 

Andris Consulting plegt ein aktives Netzwerk zu Business Development Managern und Key Account Managern für Zulieferer, die CDMOs mit Rohstoffen, Hilfsstoffen, Verpackung oder Dienstleistungen beliefern. Business Development Manager auf CDMO-Seite für die Akquisition und Betreuung von Sponsor-Kunden. Account Manager und Sales Manager mit nachgewiesenem Zugang zum CDMO-Markt im DACH-Raum und in Europa.

Häufige Fragen zu Executive Search im CDMO- und GMP-Umfeld

  • Die direkten Kosten einer unbesetzten Führungsposition in der GMP-Produktion sind selten auf den ersten Blick sichtbar, aber real. Solange keine Sachkundige Person nach Paragraf 14 AMG verfügbar ist, kann keine Charge freigegeben werden. Das ist ein gesetzliches Verkaufsverbot mit direkten Umsatzauswirkungen. Aber auch unterhalb dieser harten Grenze kostet jede vakante Schlüsselposition: durch verzögerte Entscheidungen, erhöhte Fehlerquoten, Mehrbelastung der verbleibenden Führungskräfte und im schlimmsten Fall durch Kundenverluste. Spezialisierte HR-Benchmarks im Life-Sciences-Sektor weisen Vakanzzeiten für regulatorische Engpassfunktionen von über 120 Tagen aus. Je früher eine gezielte Suche beginnt, desto geringer der Schaden.

  • Führungskräfte in Quality, GMP-Operations und Tech Transfer sprechen eine spezifische Fachsprache und bewegen sich in einem engen Markt. Wer als Berater nicht weiß, was eine Sachkundige Person täglich entscheidet, was einen Tech Transfer von einem Produktionsanlauf unterscheidet oder wie ein CDMO wirtschaftlich funktioniert, wird die richtigen Kandidaten weder identifizieren noch in ein ernsthaftes Gespräch bringen. ANDRIS CONSULTING arbeitet ausschließlich für die Pharmaindustrie im DACH-Raum und besetzt diese Funktionen seit über einem Jahrzehnt. Das ist kein Branchenfokus als Marketingversprechen, sondern die Grundlage dafür, dass passive Kandidaten überhaupt das Gespräch suchen.

  • Führungskräfte in Quality, GMP-Operations und Tech Transfer sprechen eine spezifische Fachsprache und bewegen sich in einem engen Markt. Wer als Berater nicht weiß, was eine Sachkundige Person täglich entscheidet, was einen Tech Transfer von einem Produktionsanlauf unterscheidet oder wie ein CDMO wirtschaftlich funktioniert, wird die richtigen Kandidaten weder identifizieren noch in ein ernsthaftes Gespräch bringen. ANDRIS CONSULTING arbeitet ausschließlich für die Pharmaindustrie im DACH-Raum und besetzt diese Funktionen seit über einem Jahrzehnt. Das ist kein Branchenfokus als Marketingversprechen, sondern die Grundlage dafür, dass passive Kandidaten überhaupt das Gespräch suchen.

  • Active Sourcing ist die standardisierte Ansprache potenzieller Kandidaten über Plattformen wie LinkedIn, in der Regel mit Templates und ohne fachliche Tiefe. Bei Engpassfunktionen wie Qualified Person, Head of QA oder Head of MSAT erreicht diese Methode die relevanten Profile nicht, weil erfahrene Führungskräfte standardisierte Anfragen ignorieren. Direktansprache im passiven Markt bedeutet das Gegenteil: persönlicher Kontakt, fachliche Diskussion auf Augenhöhe und individuelle Darstellung der Mandatskonstellation. Nur so lassen sich Führungskräfte gewinnen, die in ihrer aktuellen Position zufrieden sind und sich nicht aktiv bewerben würden.

  • Führungskräfte aus forschenden Pharmaunternehmen sind an längere Entscheidungszyklen, stabilere Budgets und klar abgegrenzte Verantwortungsbereiche gewöhnt. Im CDMO trifft Kundenfokus auf harte Margenverpflichtung, schnelle Umrüstzyklen und tägliche Prioritätenwechsel. Wer in dieser Umgebung verwaltet statt entscheidet, verliert den Kunden. ANDRIS CONSULTING prüft Kandidaten im Suchprozess explizit auf CDMO-Resilienz und unternehmerische Agilität, nicht nur auf fachliche Eignung.

  • Eine verdeckte Suche ist notwendig, wenn ein amtierender Stelleninhaber noch im Amt ist und die Suche nicht publik werden darf, zum Beispiel bei einem geplanten Führungswechsel aus kulturellen oder strategischen Gründen. ANDRIS CONSULTING führt verdeckte Suchen ohne Nennung des Auftraggebers in der ersten Kontaktphase. Sobald auf Kandidatenseite echtes Interesse besteht, wird eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) unterzeichnet, bevor weitere Details zum Mandat oder zum Auftraggeber kommuniziert werden. Kandidatennamen werden dem Auftraggeber erst nach expliziter gegenseitiger Freigabe mitgeteilt. Ziel ist ein reibungsloser Übergang ohne Unruhe in der Belegschaft, bei Kunden oder gegenüber Behörden.

  • ANDRIS CONSULTING besetzt Führungs- und Schlüsselfunktionen entlang der gesamten GMP-regulierten Wertschöpfungskette: Werksleitung, Plant Manager und Site Head, Head of Quality Assurance, Chief Quality Officer, Sachkundige Person nach Paragraf 14 AMG, Leiter Tech Transfer und Head of MSAT, Head of Engineering sowie Business Development und Key Account Manager für das CDMO-Umfeld. Dazu besetzen wir Positionen bei Zulieferern, Rohstoffherstellern und Verpackungsunternehmen, die das CDMO-Umfeld beliefern. ANDRIS CONSULTING arbeitet ausschließlich für die Pharmaindustrie im DACH-Raum.

  • ANDRIS CONSULTING ist eine spezialisierte Executive-Search-Boutique mit Sitz in München mit Fokus auf die pharmazeutische Produktion und das CDMO-Umfeld im DACH-Raum. Das Segment umfasst Auftragsfertiger, Auftragsentwickler und CDMOs, die Sponsoren und Originatoren, die diese beauftragen, sowie Zulieferer, Rohstoffhersteller und Verpackungsunternehmen, die beide Seiten beliefern. ANDRIS CONSULTING besetzt Führungs- und Schlüsselfunktionen in diesem Umfeld: von der Werksleitung und dem Head of Quality Assurance über die Sachkundige Person nach Paragraf 14 AMG und den Leiter Tech Transfer bis hin zu Business Development und Key Account Management auf beiden Seiten der Wertschöpfungskette. ANDRIS CONSULTING ist Mitglied bei Pharma Deutschland e.V. und BDU-zertifiziert.

bottom of page