Atlas der Pharma-Märkte · Die Perspektive des Investors · Pharma und Life Sciences · DACH

Private Equity. Life Sciences Portfolio. Executive Search.

Private Equity
Healthcare-PE Dealwert global 2025 191 Mrd USD Healthcare-Buyouts global 445 Healthcare-PE Exit-Wert global 2025 156 Mrd USD STADA → CapVest ~ 10 Mrd € EV CEO-Wechsel in der Haltedauer 65 % Time-to-Exit ~ 5 Jahre Billiges Fremdkapital bis 2022 Healthcare-PE Dealwert global 2025 191 Mrd USD Healthcare-Buyouts global 445 Healthcare-PE Exit-Wert global 2025 156 Mrd USD STADA → CapVest ~ 10 Mrd € EV CEO-Wechsel in der Haltedauer 65 % Time-to-Exit ~ 5 Jahre Billiges Fremdkapital bis 2022

ANDRIS Consulting ist die Pharma Executive Search Boutique aus München: der Headhunter für Private-Equity-Investoren und ihre Portfoliounternehmen in Pharma und Life Sciences.

Erstgespräch für Investoren und Unternehmen

Multiple-Expansion und billiges Fremdkapital sind als Renditetreiber weggefallen. Wert entsteht heute operativ: durch Umsatzwachstum, Marge und Geschwindigkeit. Und operativer Wert hat immer einen Namen. Die richtige Führungskraft am richtigen Hebel.

01 / Auftrag

Value Creation ist ein Personalthema.

Diese Seite ist kein fünfter Markt. Sie ist der Blick auf dieselben Märkte, Rx Specialty, OTC, Generika, CDMO, aus einer anderen Perspektive: der des Investors. Sie richtet sich an Buyout-Fonds, Beteiligungsgesellschaften und Family Offices, die in Pharma und Life Sciences im DACH-Raum investieren. Wir besetzen die Schlüsselrollen, die Ihre Equity-Story tragen: CEO, CFO, CCO, Business Development, Market Access, Integration Manager. Wo dieser Wert entsteht, unterscheidet sich je nach Investment: im Markt, in der Produktion oder in der Plattform. Genau danach differenziert diese Seite die Rollen.

Zur Abgrenzung: Wir besetzen keine Investment-Professionals oder Advisor im Fonds selbst. Wir besetzen die Führung Ihrer Portfoliounternehmen, dort, wo der Value entsteht.

Die Logik dahinter ist einfach. Die Renditetreiber der Nullzins-Ära funktionieren nicht mehr. Laut Bain werden die Gewinner der kommenden Jahre die Investoren sein, die früh festlegen, wie Wert geschaffen wird, und schnell umsetzen. Der Fokus verschiebt sich damit vom Financial Engineering zur operativen und kommerziellen Wertschöpfung. Und die wird von Menschen erbracht, nicht von Modellen. Das Instrument dafür ist präzises Headhunting: die diskrete Direktansprache der Führungskräfte, die genau das nachweislich können.

02 / Funktionsweise

Wie aus einem Buyout Rendite wird

Private Equity erwirbt etablierte Unternehmen mehrheitlich, meist unter Einsatz von Fremdkapital. Die klassische Haltedauer liegt bei rund fünf Jahren. Wertsteigerung entsteht über drei Hebel: Umsatzwachstum, Margenausweitung, Multiple-Expansion. Am Ende steht der Exit: der Verkauf an einen Strategen (Trade Sale), an einen anderen Finanzinvestor (Secondary Buyout) oder der Börsengang.

Seit 2022 hat sich das Gewicht dieser Hebel fundamental verschoben. Multiple-Expansion und günstiger Leverage tragen kaum noch. Was bleibt, ist das Operative: Umsatz und Marge. Genau deshalb ist die Personalfrage im Portfolio keine Verwaltungsaufgabe mehr, sondern der direkteste Weg zum Value Gain.

Der Rückenwind für Healthcare ist dabei so stark wie nie. 2025 erreichte Healthcare-Private-Equity laut Bain ein Rekord-Dealvolumen von rund 191 Milliarden US-Dollar, mit 445 Buyouts und einem Exit-Wert von rund 156 Milliarden US-Dollar, nach nur 54 Milliarden im Jahr 2024. Sponsor-to-Sponsor-Deals machten 76 Prozent des Exit-Werts aus. In Deutschland investierte der Beteiligungsmarkt 2025 laut BVK rund 15,69 Milliarden Euro, davon rund 10,66 Milliarden Euro in Buyouts. Der prägendste Sponsor-to-Sponsor-Deal des Jahres kam aus der Pharma: der Verkauf von STADA an eine Gruppe um CapVest.

Zur Einordnung: Die Rekordzahlen beschreiben Healthcare weltweit und den deutschen Beteiligungsmarkt insgesamt, nicht das DACH-Pharma-Segment allein. Aber sie zeigen die Richtung, in die das Kapital fließt. Und wohin Kapital fließt, folgt mit kurzem Verzug die Nachfrage nach Führung.

191 Mrd
USD Healthcare-PE-Dealwert 2025, Rekord (Bain)
445
Healthcare-Buyouts global 2025, zweithöchster Wert je (Bain)
156 Mrd
USD Healthcare-PE Exit-Wert global 2025, nach 54 Mrd in 2024 (Bain)
10,66 Mrd
EUR Buyout-Investitionen Deutschland 2025 (BVK)
03 / Segmente

Wo Private Equity in Pharma investiert

Kern für Executive Search sind Buyouts und Buy-and-Build: Mehrheitsübernahmen mit klarem Value-Creation-Plan. Davon sauber abzugrenzen sind Growth Equity, wo Minderheiten erworben werden und das Management meist bleibt, sowie Venture Capital in Biotech, wo wissenschaftsgetriebene Gründerteams einer eigenen Besetzungslogik folgen.

Attraktiv sind die Subsegmente mit planbaren Umsätzen und operativem Hebel. Laut Bain zielen Pharma-Services-Investoren gezielt auf Premium-Assets mit hoher Umsatzsichtbarkeit und großer Pharma-Kundenexposition und meiden die Volatilität der frühen Biotech-Phase. Im Medtech-Segment wenden Investoren bewährte Playbooks an, die auf Umsatzwachstum, Margenausweitung und Multiple-Expansion zielen. Dazu kommt Healthcare IT samt Daten- und Insights-Geschäften, laut Bain seit Jahren mit wachsendem Anteil an der Healthcare-Dealaktivität.

CDMO Generika OTC / Consumer Health Specialty Pharma Pharma-Services Packaging Bioprocessing API-Hersteller Life-Sciences-Zulieferer Healthcare IT / Daten
04 / Transaktionen

Wer hier kauft und verkauft

Der DACH-Raum gehört zu den größten Buyout-Märkten Europas, und Pharma und Life Sciences zählen dort zu den aktivsten Sektoren. Eine Auswahl öffentlich dokumentierter Transaktionen der Jahre 2022 bis 2026 zeigt die Bandbreite: vom Milliarden-Buyout bis zur Mittelstands-Plattform.

Investor Zielunternehmen Segment Zeit
CapVest STADA (Bad Vilbel), Kauf der Mehrheit von Bain Capital und Cinven, rund 10 Mrd. Euro Enterprise Value Generika / OTC / Specialty 2025 / 2026
Kühne Holding Aenova (Starnberg), Top-10-CDMO, Kauf von BC Partners, BC als Minderheit reinvestiert CDMO 2024
KKR Karo Healthcare, Consumer-Health-Plattform, Kauf von EQT OTC / Consumer 2025
Astorg CordenPharma, API- und CDMO-Gruppe, Kauf von ICIG CDMO / API 2022
Great Point Partners Lyocontract (Ilsenburg), steriler Lyophilisations-CDMO CDMO 2024
Great Point Partners eutecma (Mannheim), Pharma-Cold-Chain-Packaging, Mehrheit Packaging 2025
ARCHIMED PlasmidFactory (Bielefeld), DNA-Auftragshersteller Bioprocessing 2022
DPE IMPAG Group (Zürich), API- und Excipient-Distribution, Mehrheit Distribution 2024
IK Partners Klingel medical metal, Medtech-Präzisions-CDMO, Verkauf für 370 Mio. Euro Medtech 2023

Zu den großen Häusern mit Healthcare-Aktivität zählen EQT, KKR, Bain Capital, Cinven, BC Partners, Nordic Capital, Partners Group, Carlyle, Permira, Astorg und CapVest. Healthcare-fokussierte Mid-Caps und Spezialisten mit DACH-Bezug sind unter anderem ARCHIMED, Gilde Healthcare, Great Point Partners, DPE, IK Partners und Paragon Partners.

Die Nennung dient der Marktübersicht und beruht auf öffentlichen Quellen. Sie stellt keine Aussage über Mandats- oder Kundenbeziehungen dar.

05 / Value Creation

Nach dem Closing beginnt die eigentliche Arbeit

Das typische Muster im Pharma-Mittelstand: Ein gründer- oder familiengeführtes Unternehmen hat ein starkes Produkt und solide Technik, aber einen unterentwickelten, oft persönlich-netzwerkgetriebenen Vertrieb. Der Investor kauft die Substanz und will kommerziell skalieren. Der Skill, der vorher nicht gebraucht wurde, weil der Fokus auf dem Produkt lag, wird jetzt erfolgskritisch: professionelles Commercial Management, Pricing, Key Account Management, Internationalisierung, Kanalstrategie, Portfolio-Erweiterung.

Pflicht und Kür sind zweierlei

Ein pharmazeutisches Unternehmen braucht zwingend eine Sachkundige Person (Qualified Person) nach § 14 AMG, die persönlich für die Chargenfreigabe haftet, sowie getrennte Leitungen für Herstellung und Qualitätskontrolle. Diese Rollen sind gesetzlich unverzichtbar, und der Talent-Pool ist eng. Aus Investorensicht sind sie aber Hygiene, kein Werthebel: Sie sichern die Betriebserlaubnis, sie erzeugen keinen Value Gain.

Die Frage des Investors lautet deshalb nicht: Wie tausche ich die QP? Sie lautet: Wo kommt der Value Gain her, und welche Skills brauche ich dafür? Die Antwort ist fast immer kommerziell oder General Management. Beides besetzen wir, und die Pflichtrollen gleich mit.

06 / Perspektive

Die Haltedauer ist der Taktgeber

Beide Perspektiven sind legitim, sie priorisieren nur anders. Ein Familienunternehmen denkt in Generationen und kann breit und langfristig investieren. Private Equity denkt in der Haltedauer: Ergebnisse müssen innerhalb von ein bis zwei Jahren sichtbar werden, damit sie in die Exit-Story einzahlen. Ressourcen werden nach Return-Logik allokiert, auf wenige Hebel mit messbarem EBITDA-Effekt.

In Pharma-B2B kollidiert dieser Takt mit der Realität der Vertriebszyklen. Neukundenprojekte bei CDMOs dauern typischerweise viele Monate bis über zwei Jahre, weil Qualifizierung, Tech-Transfer und Audits nötig sind. Der Investor braucht aber schnelle Sichtbarkeit. Die Konsequenz: Es braucht Führungskräfte, die kurzfristige Hebel wie Pricing, Cross-Selling im Bestand und Pipeline-Konversion parallel zu strukturellen Hebeln wie Neukunden und neuen Märkten bedienen und knallhart priorisieren können.

Das ist der zentrale Eignungsfilter für Kandidaten. Wer durch die Investor-Brille denken, priorisieren und in Haltedauer-Logik liefern kann, passt. Wer nur langfristig-generalistisch oder rein fachlich-technisch denkt, passt nicht. Diese Unterscheidung treffen wir, bevor ein Profil auf Ihrer Shortlist landet.

07 / Haltedauer

Fünf Jahre.
Keine Zeit.

Fünf Jahre klingen lang. Für ein Pharma-B2B-Geschäft mit Vertriebszyklen von oft über zwei Jahren sind sie es nicht. Jede Vakanz und jede Fehlbesetzung frisst einen messbaren Teil der Haltedauer, und CEO-Wechsel häufen sich laut AlixPartners ausgerechnet um das zweite Jahr.

100 Tage
Value-Creation-Hebel festlegen, Team bewerten, Lücken besetzen
Tag 1
Sichtbarkeit
Erste Ergebnisse müssen in die Equity-Story einzahlen
Jahr 1 bis 2
Der Spike
CEO-Wechsel häufen sich um Jahr zwei (AlixPartners)
Kritischer Punkt
Exit-Story
Das Narrativ für den nächsten Eigentümer muss belegbar sein
Exit-Readiness
Exit
Trade Sale, Secondary Buyout oder Börsengang
Zielbild
08 / Marktzugang

Zugang kann man einstellen.

Neben dem General Management ist der häufigste PE-Auftrag eine gezielte Besetzung, die Zugang erkauft, den man organisch nicht schnell genug bekäme. Zwei Muster kehren dabei ständig wieder.

Der Hire vom Wettbewerb

Eine Führungskraft oder ein Vertriebsleiter vom Wettbewerber bringt Marktwissen, Kundenbeziehungen und Geschwindigkeit mit. In Deutschland ist das gezielte Abwerben von Mitarbeitern eines Wettbewerbers grundsätzlich zulässig und Ausdruck des freien Wettbewerbs. Grenzen setzen nachvertragliche Wettbewerbsverbote, die nur mit Karenzentschädigung nach den Regeln der §§ 74 ff. HGB wirksam sind, sowie unlautere Methoden. Sauber geführt ist das ein klassischer, planbarer Search-Auftrag: Wettbewerbsverbote werden früh geprüft, Übergangsfristen realistisch eingeplant, die Ansprache bleibt diskret.

Der Hire aus der Kundengruppe

Ein CDMO oder Zulieferer holt gezielt jemanden von der Kundenseite, etwa aus einem Pharma-Konzern. Der Effekt: Glaubwürdigkeit, gemeinsame Sprache und Türöffner bei genau dieser Zielkundengruppe. In einem Geschäft, in dem Vertriebszyklen über Qualifizierung, Audits und Tech-Transfer laufen, verkürzt dieser eine Hire die Zeit bis zum Umsatz messbar.

Beide Zugangsstrategien sind unser Handwerk. Sie zeigen am deutlichsten, was passiert, wenn PE-Geschwindigkeit auf ein echtes Branchennetzwerk trifft.

09 / Personalwechsel

Der Wechsel ist die Regel.

Führungswechsel im PE-Portfolio sind strukturell, nicht die Ausnahme. Laut dem 11. PE Leadership Survey von AlixPartners (2026, 427 Befragte) berichten 65 Prozent der PE-Firmen CEO-Wechsel während der Haltedauer, nur 9 Prozent tauschen selten. 83 Prozent der PE-Manager sagen, ein ungeplanter CEO-Wechsel verlängert die Haltedauer, knapp die Hälfte sagt, er mindert die Rendite. Und 86 Prozent der Wechsel gehen vom Investor aus, nicht vom CEO.

Daraus folgt eine einfache Rechnung. Jeder ungeplante oder schlecht besetzte Wechsel kostet in der begrenzten Haltedauer direkt Rendite. Ein spezialisierter Partner, der schnell und treffsicher besetzt, ist damit ein Werttreiber, kein Kostenfaktor. Was unbesetzte Schlüsselpositionen konkret kosten, belegen unsere eigenen Analysen zur ökonomischen Tragweite für Pharmaunternehmen: Umsatzeinbußen in Millionenhöhe.

65 %
der PE-Firmen berichten CEO-Wechsel in der Haltedauer
9 %
tauschen ihre CEOs nur selten aus
83 %
sagen: ungeplanter Wechsel verlängert die Haltedauer
86 %
der Wechsel gehen vom Investor aus, nicht vom CEO
10 / Rollen

Die Rollen, die die Equity-Story tragen

Wo der Wert entsteht, hängt von der Art des Investments ab. Wer eine Produktionsplattform aufbaut, holt die Marge im Werk: bessere Anlageneffizienz (OEE), bessere Termintreue (OTD), mehr Kapazität. Wer ein Produktgeschäft skaliert, holt den Umsatz im Markt: Zugang, Pricing, Key Account Management. Und wer in die Pharma-Industrie hinein verkauft, ob Wirkstoffe, Equipment, Services oder Daten, verkauft in ein hochreguliertes Umfeld, das mit keiner anderen Branche vergleichbar ist. Deshalb differenzieren wir die Rollen entlang des Werthebels, nicht entlang des Organigramms.

Für die Besetzung heißt das: Abschlüsse im Millionenbereich entstehen in diesem Markt nur über Insider. Kandidaten, die Qualifizierung, Audits und Compliance-Grenzen von innen kennen, und ein Headhunter, der weiß, wo diese Kandidaten sitzen.

Wert im Markt
Umsatz und Zugang.
  • Chief Executive Officer (CEO) / Geschäftsführer

    Führt den Value-Creation-Plan, hält den Takt zwischen Sponsor und Organisation, liefert in Haltedauer-Logik.

  • Chief Commercial Officer (CCO) / Chief Revenue Officer (CRO)

    Der Umsatzhebel Nummer eins: Pricing, Vertriebssteuerung, Kanalstrategie, Portfolio-Erweiterung.

  • Business Development

    Die Vertriebsfunktion aller, die in die Pharma-Industrie verkaufen: CDMOs, Zulieferer, Pharma-Services, Labor-, Packaging- und Datenanbieter. Abschlüsse im Millionenbereich macht nur, wer RFP-, Audit- und Qualifizierungsprozesse von innen kennt.

  • Market Access / Key Account Management

    Türöffner im hochregulierten Markt: Erstattung, Einkaufsgemeinschaften, Klinikverbünde. Vertrieb unter Compliance-Bedingungen, die keine andere Branche kennt.

  • Country Manager

    Öffnet neue Märkte, wenn Internationalisierung der Wachstumshebel der Equity-Story ist.

Wert im Betrieb
Marge und Steuerung.
  • Chief Operating Officer (COO)

    Im Pharma-Portfolio fast immer mit Produktions- und Standortverantwortung: Effizienz über OEE, Termintreue (OTD), Kapazität, Audit-Sicherheit. Der Margenhebel, wenn die Plattform auf Fertigung baut.

  • Chief Financial Officer (CFO)

    Reporting-Taktung, Covenant- und Bankenkommunikation, Exit-Readiness von Tag eins.

  • Integration Manager

    Buy-and-Build operativ: führt Add-ons zusammen, harmonisiert Prozesse, Reporting und Vertrieb.

  • Interim-Manager

    Überbrückt Übergangsphasen, Carve-outs und ungeplante Wechsel, bis die Dauerbesetzung steht.

11 / Boutique

PE-Logik trifft Pharma-Tiefe.

Der Bedarf ist die seltene Kombination aus zwei Welten. Auf der einen Seite die PE-Logik: Speed, Equity-Story, Hands-on-Profile, Reporting-Taktung, Sponsor-Kommunikation, 100-Tage-Denke, Priorisierung nach Return. Auf der anderen Seite die Pharma-Fachlichkeit: die kommerzielle Mechanik jedes Subsegments plus ein belastbares Kandidaten-Netzwerk bis in Commercial-, Site-Head- und Quality-Rollen.

Die ganz großen PE-Häuser arbeiten mit generalistischen Search-Brands über Rahmenverträge. Im DACH-Mittelstand mit seinen Nischen- und Mid-Cap-Fonds entscheidet dagegen Pharma-Tiefe statt Marken-Overhead. Genau dort arbeiten wir, als spezialisierter Headhunter für Pharma und Life Sciences: Jedes Mandat liegt in einer Hand. Die Seniorität, die den Auftrag gewinnt, führt auch die Suche und bewertet die Kandidaten.

Quellen Bain, Global Healthcare Private Equity Report 2026 · AlixPartners, 10. und 11. PE Leadership Survey (2025, 2026) · BVK, Beteiligungsmarktstatistik 2025 · EY, German Biotechnology Report · Pharma Deutschland (Rabattverträge) · §§ 14, 19 AMG · §§ 74 ff. HGB · § 130a SGB V · Unternehmens- und Kanzleimitteilungen der genannten Transaktionen
Typische Konstellationen

So sieht der Bedarf
in der Praxis aus.

Vier Konstellationen, die im PE-Portfolio immer wiederkehren. Jede davon ist ein präzise lösbarer Search-Auftrag, wenn Netzwerk und Subsegment-Wissen vorhanden sind.

  1. Carve-out beim CDMO: Business Development neu aufbauen.

    Ein Investor löst einen Auftragshersteller aus einem Konzernverbund. Der Vertrieb lief bisher über die Mutter, ein eigenes Business Development existiert nicht. Gesucht wird eine BD-Leitung mit eigenem Kundennetzwerk in der Pharma-Auftragsfertigung, die vom ersten Tag an Pipeline aufbaut.

    CDMO Carve-out Business Development
  2. Nach dem Buyout: vom Gründervertrieb zur kommerziellen Organisation.

    Ein gründergeführter Mittelständler mit starkem Produkt wird übernommen. Der Vertrieb hing am persönlichen Netzwerk des Alteigentümers. Gesucht wird ein CEO oder CCO, der Pricing, Key Account Management und Internationalisierung parallel treibt und in Haltedauer-Logik liefert.

    Buyout CEO / CCO Commercial Excellence
  3. Access-Hire: der Vertriebsleiter vom Wettbewerber.

    Das Portfolio-Unternehmen soll in zwei Jahren sichtbares Umsatzwachstum zeigen, der organische Marktzugang ist zu langsam. Die Besetzung vom Wettbewerb bringt Marktwissen, Beziehungen und Geschwindigkeit, rechtssicher geführt entlang bestehender Wettbewerbsverbote nach §§ 74 ff. HGB.

    Access-Hiring Vertrieb §§ 74 ff. HGB
  4. Buy-and-Build: die Plattform zusammenführen.

    Mehrere Add-ons sind gekauft, die Integration stockt. Gesucht werden ein Integration Manager, der Prozesse, Reporting und Vertrieb über die Gesellschaften harmonisiert, und Country Manager für die Märkte, in die die Plattform expandiert.

    Buy-and-Build Integration Manager DACH / Europa
Die Märkte dahinter
01 / Rx Specialty Pharma

AMNOG. Launch Excellence.
Evidenz.

Das Zeitfenster für den Marktzugang schließt sich schneller als je zuvor. Wir finden die Strategen, die vom ersten Tag an HCP-Access und Erstattungswert synchronisieren.

Sales Strategy Omnichannel Marketing KOL-Management Medical Affairs
Deep Dive
02 / OTC & Consumer Health

Pharma meets
FMCG Speed.

Die Customer Journey endet nicht am HV-Tisch. Wir besetzen Experten für Omnichannel-Strategien, DTC-Modelle und digitales Trade Marketing, die den modernen Healthcare-Konsumenten dort abholen, wo er sucht.

Apothekenvertrieb Drogerie & LEH DTC & Love Brands E-Commerce
Deep Dive
03 / Generics & Biosimilars

Volume Strategy.
Margin focus.

Generika & Biosimilars Player brauchen Macher. Wir identifizieren Talente für Tender-Strategy, Business Development und Supply Chain Excellence, die im harten Preiswettbewerb die entscheidenden Prozentpunkte für Ihr Portfolio herausholen.

Tender Management Portfolio Strategy Supply Chain
Deep Dive
04 / CDMO & GMP Manufacturing

Industrial Scale
GMP-Compliance.

Vom Rohstoff bis zum fertigen Batch. Wir finden die Führungskräfte für Site Management und Supplier Quality, die für reibungslose Audits und höchste Effizienz in Ihren Werken sorgen.

Tech Transfer Annex 1 OEE / OTD
Deep Dive
FAQ Private Equity Pharma

Häufige Fragen.

Der Taktgeber ist die Haltedauer. Ergebnisse müssen innerhalb von ein bis zwei Jahren sichtbar werden, damit sie in die Exit-Story einzahlen. Gesucht werden deshalb Profile, die in der 100-Tage-Logik arbeiten, Reporting-Taktung und Sponsor-Kommunikation beherrschen und nach Return priorisieren.

Das Headhunting selbst folgt derselben Logik: erste validierte Profile in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen, enge Abstimmung mit dem Investor, klare Priorisierung entlang des Value-Creation-Plans. Ein Kandidat, der fachlich exzellent ist, aber in Generationen denkt, passt in dieses Umfeld nicht.

Chief Executive Officer (CEO) und Geschäftsführer, Chief Financial Officer (CFO), Chief Operating Officer (COO) mit Produktions- und Standortverantwortung, Chief Commercial Officer (CCO), Chief Revenue Officer (CRO) und Vertriebsleitung, Business Development (die Vertriebsfunktion aller, die in die Pharma-Industrie verkaufen: CDMOs, Zulieferer, Pharma-Services-, Labor-, Packaging- und Datenanbieter), Market Access und Key Account Management, Country Manager für die Internationalisierung, Integration Manager für Buy-and-Build sowie Interim-Manager für Übergangsphasen.

Der Schwerpunkt liegt auf den Rollen, die den Value-Creation-Plan direkt tragen: Commercial und General Management, differenziert nach dem Werthebel des jeweiligen Investments.

An der Brille, die jemand aufsetzt. Der Einstieg eines Investors lässt sich als Gefahr lesen: Veränderung, Druck, Unsicherheit. Oder als Chance: Das Unternehmen wird professionalisiert, es entsteht eine Wachstumsstory, und wer sie trägt, wächst persönlich mit. PE-taugliche Führungskräfte sehen die Chancen, ohne die Risiken zu ignorieren.

Wir suchen den Unternehmer im Unternehmen: jemanden, der gestalten will, Verantwortung für Ergebnisse übernimmt und am Erfolg beteiligt werden möchte. Diese Haltung lässt sich im Gespräch nicht behaupten, sie zeigt sich in der Biografie: Wo hat jemand bewusst Verantwortung und Risiko gewählt statt den bequemeren Weg?

Wer den Unternehmer im Unternehmen will, muss ihn auch als Unternehmer partizipieren lassen. Die Beteiligung am Erfolg muss im Einklang mit dem Risiko stehen, das die Führungskraft eingeht. Beteiligungs- und Bonusmodelle, die die Equity-Story spiegeln, sind im PE-Umfeld deshalb Standard, kein Zugeständnis.

Dazu gehört eine klare Ansage an Investoren: Wer das Unternehmer-Mindset einkaufen will, es aber wie eine Kostenposition verhandelt (Was kostet so ein Profil? Geht es günstiger?), erzeugt einen Mismatch, der später teuer wird. Wir sprechen das im Briefing offen an und wissen aus laufenden Vergütungs-Benchmarks, welche Modelle der Markt für die jeweilige Rolle aktuell erwartet.

Ja. In Deutschland ist das gezielte Abwerben von Mitarbeitern eines Wettbewerbers grundsätzlich zulässig und Ausdruck des freien Wettbewerbs. Grenzen setzen nachvertragliche Wettbewerbsverbote, die nur mit Karenzentschädigung nach den Regeln der §§ 74 ff. HGB wirksam sind, sowie unlautere Methoden.

Ein sauber geführter Search-Prozess prüft bestehende Wettbewerbsverbote früh, plant Übergangsfristen realistisch ein und hält die Ansprache diskret. So wird der Access-Hire zum kalkulierbaren, rechtssicheren Auftrag statt zum Risiko.

Für globale Rahmenvertrags-Mandate arbeiten die ganz großen Fonds mit internationalen Search-Marken wie Egon Zehnder, Spencer Stuart, Russell Reynolds oder Heidrick & Struggles, generalistischen Organisationen mit großer Reichweite. Im DACH-Mittelstand mit seinen Nischen- und Mid-Cap-Fonds entscheidet dagegen Pharma-Tiefe: die kommerzielle Mechanik jedes Subsegments plus ein belastbares Kandidaten-Netzwerk bis in Commercial-, Site-Head- und Quality-Rollen. Genau dafür steht eine spezialisierte Boutique wie ANDRIS Consulting.

Große Organisationen arbeiten naturgemäß arbeitsteilig: Der Partner gewinnt das Mandat, die operative Suche führen Teams. Bei ANDRIS Consulting liegt jedes Mandat in einer Hand: Die Seniorität, die den Auftrag gewinnt, führt auch die Suche und bewertet die Kandidaten.

ANDRIS Consulting, die Pharma Executive Search Boutique aus München, besetzt Schlüsselrollen in Private-Equity-Portfoliounternehmen der Pharma- und Life-Sciences-Branche im DACH-Raum: CEO, CFO, COO, CCO, Business Development, Market Access, Integration Manager und Interim-Manager.

Die Spezialisierung ist die Kombination: PE-Taktung (100-Tage-Logik, Reporting-Rhythmus, Exit-Story) plus Pharma-Tiefe über die Subsegmente CDMO, Generika, OTC und Consumer Health, Specialty Pharma, Pharma-Services und Life-Sciences-Zulieferer. Gründer Christoph Andris führt jedes Mandat persönlich.

An sechs prüfbaren Kriterien. Erstens, das wichtigste: Er sieht die Suche durch die Perspektive des Investors. Er versteht die spezifische Zielsetzung des Fonds und die enge Timeline, in der Impact eintreten muss, und er liest Private Equity als Chance zur Professionalisierung und Weiterentwicklung eines Unternehmens, nicht als Gefahr. Zweitens: Er erklärt die kommerzielle Mechanik des jeweiligen Subsegments ohne Briefing, etwa Rabattverträge in Generika, RFP- und Audit-Prozesse beim CDMO oder Trade Marketing im OTC. Drittens: Sein Kandidaten-Netzwerk reicht von der Geschäftsführung bis in Site-Head- und Quality-Rollen.

Viertens: Wer das Mandat gewinnt, bearbeitet es auch selbst und kommuniziert auf Augenhöhe mit Geschäftsführung und Beteiligungsmanagern, statt die Arbeit in eine Prozesskette zu delegieren. Fünftens: Er arbeitet in PE-Taktung, mit validierten Profilen in zwei bis drei Wochen und Reporting im Sponsor-Rhythmus. Sechstens: Er kennt die aktuellen Vergütungs- und Beteiligungs-Benchmarks der Rolle. Jedes dieser Kriterien lässt sich im Erstgespräch testen. Genau daran lassen wir uns messen.

Weil „Vertrieb“ in jedem Subsegment etwas anderes bedeutet, ist der Erfolg eines Managers nicht ohne Weiteres übertragbar. Ein Beispiel: In Generika gibt es keinen klassischen Detailing-Außendienst. Das Geschäft wird über Rabattverträge nach § 130a SGB V gewonnen, rund drei Viertel der Generikapackungen sind rabattvertragsgeregelt (Pharma Deutschland). Der richtige Kopf ist hier ein Tender- und Pricing-Stratege mit Blick auf Portfolio-Breite und Lieferfähigkeit. In Rx und Specialty Pharma zählt das Gegenteil: Market Access, AMNOG-Nutzenbewertung, Launch Excellence, Themen, die es nur bei patentgeschützten Originator-Produkten gibt. Wer nur das Tender-Geschäft kennt, scheitert hier, und umgekehrt.

Beim CDMO heißt Vertrieb Vertrauen und Qualifizierung: Business Development über RFP- und Audit-Prozesse mit Zyklen von oft über zwei Jahren, die stärksten Kandidaten kommen häufig von der Kundenseite. OTC und Consumer Health folgen FMCG-Logik: Trade Marketing, Apothekenvertrieb, E-Commerce, Markenführung. Medtech- und Life-Sciences-Zulieferer verkaufen in Klinik- und OEM-Strukturen mit Erstattungs- und DRG-Logik. Deshalb prüfen wir zuerst die kommerzielle Mechanik des Geschäftsmodells und erst dann Kandidaten. Ein starker Lebenslauf aus dem falschen Subsegment ist eine der häufigsten Ursachen für Fehlbesetzungen im Portfolio.

Ein pharmazeutisches Unternehmen braucht zwingend eine Sachkundige Person nach § 14 AMG, die persönlich für die Chargenfreigabe haftet, sowie getrennte Leitungen für Herstellung und Qualitätskontrolle. Diese Rollen sind gesetzlich unverzichtbar, der Talent-Pool ist eng.

Aus Investorensicht sind sie Hygiene, kein Werthebel: Sie sichern die Betriebserlaubnis, erzeugen aber keinen Value Gain. Deshalb gehören sie in jede Due Diligence und Besetzungsplanung, während die Wertfrage fast immer im Commercial- oder General-Management beantwortet wird.

Buy-and-Build verschiebt den Personalbedarf von der Einzelfirma auf die Plattform. Gebraucht werden Integration Manager, die Add-ons operativ zusammenführen, Country Manager für neue Märkte und ein Plattform-Management, das Reporting, Pricing und Vertrieb über mehrere Gesellschaften harmonisiert.

Entscheidend ist die Reihenfolge: Die Schlüsselrollen der Plattform müssen stehen, bevor die Add-on-Frequenz steigt. Sonst frisst die Integration das Wachstum auf, und die Equity-Story verliert ihren Beleg.

Ja, mit offenem Blick auf die Unterschiede. In VC-finanzierten Biotechs läuft Besetzung anders: Scientific Founders prägen das Unternehmen, gesucht werden CSO-, CMO- und CBO-Profile, die Auswahl ist wissenschaftsgetrieben, Boards werden von VC-Syndikaten besetzt, und die Vergütung folgt einer ESOP- und Optionslogik statt klassischer PE-Beteiligung. Wer hier mit Buyout-Werkzeugen arbeitet, greift daneben.

Unser Schwerpunkt liegt in der Buyout- und Buy-and-Build-Welt: etablierte Unternehmen mit Umsatz und klarem Value-Creation-Plan. Wo ein Biotech-Mandat kommerzielle Rollen betrifft, etwa Business Development oder der Schritt vom Wissenschafts- zum Marktunternehmen, greift genau unser Netzwerk. Bei rein wissenschaftlichen C-Level-Suchen sagen wir im Erstgespräch ehrlich, ob wir die Richtigen sind. Zur Einordnung: Das Venture Capital für deutsche Biotechs fiel 2025 laut EY auf rund 601 Millionen Euro, ein Drittel weniger als im Vorjahr, wobei die drei größten Runden 71 Prozent des Kapitals auf sich vereinten. Ein Feld mit eigenen Regeln.